Ferngesteuerter Zeppelin

28.08.2014 12:27 von mfso

Eine außergewöhnliche Idee hatte ein Vereinskollege. Er wollte ein Luftschiff sein eigen nennen. Nach einigen Stunden am Computer für die Konstruktion ging er tatsächlich in medias res. Aus einer PVC-Folie mit sage und schreibe 0,15 mm Dicke plottete er seine Bahnen. Übrig blieben ca. 7 kg an zugeschnittener Kunststoffbahn. Im Thermoschweißverfahren wurden die Bahnen miteinander verbunden. Dafür verwendete Peter Lerch mit seinen Mannen fast einen ganzen Tag. Weitere 50 Stunden verbrachte er damit, die einzelnen Motoren an das "Modell" anzubringen. Im Prinzip des Strahlruders bei Schiffen, wurden Seiten- und Höhenruder angebracht. Den Vortrieb schafft das Luftschiff mit zwei an den Gondeln angebrachten brushless Motoren. Um seinen Zweck der möglichen Werbung zu erreichen wurde der "Zeppelin" auch noch illuminiert.

Peter´s Erstflug gelang auf Anhieb. Mit einer Länge von immerhin 7.500 mm, einem Durchmesser von 2.100 mm, ein gewaltiges Teil. Zwei Heliumgas-Flaschen mit rund 9 m³ waren erforderlich das Schiff zum Leben zu erwecken. Aber dann ging es ab. Mit einer eleganten Gelassenheit schwebte die weiße Zigarre in der Luft über dem Clubgelände. Welch ein erhebendes Gefühl für die Erbauer.

Elegant und absolut vorbildgetreu schwebte das "Modell" über dem Platz.

All die Möglichkeiten, von Filmaufnahmen, über Fotos wurden erfolgreich erprobt. Das Ergebnis vom Erstflug könnt Ihr unten sehen.

Natürlich will Peter das Luftschiff als Werbesäule verwenden. Dafür kann sich jeder auf der Seite von Printservice www.printservice-werbung.de informieren.

Für uns Modellbauer eine doch neue Herausforderung, die bei bis zu zwei Windstärken sicherlich den einen oder anderen Flugtag bereichern kann.

Axel Wrana

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