Pressemitteilung LV-Bayern

13.04.2012 12:11 von mfso

lvBayern

Zwei Themen, die der LV-Bayern mit den bayerischen Luftämtern erörtert hat:

In vielen Kreiselsystemen, speziell für Hubschrauber, sind inzwischen auch GPS-gestützte Systeme integriert. Eine Rückfrage bei unseren beiden Luftämtern hat folgendes ergeben:

Gegen automatische, insbesondere GPS-gestützte Steuerungssysteme, die den Modellflugpiloten bei der Steuerung unterstützen, bestehen von Seiten der Luftämter keine Bedenken, soweit der Steuerer jederzeit uneingeschränkt die Kontrolle über das Flugmodell übernehmen kann – wichtig !!!

Zum Thema „FPV“ hat der LV-Bayern sich mit dem Bundesministerium (BVMBS) und unseren Luftämtern, sowie dem DAeC ausführlich ausgetauscht.

Laut BVMBS muss der Steuerer in jedem Fall sein Flugmodell selbst im Blick haben, dieser Auffassung haben sich die Luftämter angeschlossen. Wenn der verantwortliche Steuerer sein Flugmodell von einer zweiten Person (mit)steuern lässt, z. B. unter Zuhilfenahme einer Lehrer-Schüler Fernsteuerung, müssen auch hier die Vorgaben des § 1 der LuftVO (Grundregeln für das Verhalten im Luftverkehr) eingehalten werden.

Also Lehrer-Schüler-Betrieb wird toleriert. Wir werden an dem Thema dranbleiben und über neue Entwicklungen sofort berichten. Von Anfragen bei den bayerischen Luftämtern bitten wir abzusehen !!!

Vom DAeC kam folgende Meldung:

Die beiden Frequenzbänder 35 und 40 MHz sind für den Modellflugsport gerettet, die Freigabe der Modellflugfrequenzen für andere Nutzer ist vom Tisch. Dies hat die europäische Behörde für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) bestätigt.

Den aktuellen Stand hierzu hat DAeC-Funkreferent Frank Tofahrn in einem Dokument zusammengefasst
Danke DAeC !!!

Zurück